Sitemap | Kontakt | Disclaimer | Impressum
Das Informationsportal der FEUERWERK HomepageBilder und VideosHerstellung und FunktionsweiseWeitere InformationenLink-Datenbank: Pyrotechnik im InternetFeuerwerk-Videos, Silvesterfeuerwerk und Pyrotechnik-Bücher einkaufen, Bildschirmschoner downloaden...Der Treffpunkt von Feuerwerkern und FeuerwerksfansBilder und Videos von Feuerwerkern und FeuerwerkfansDas Feuerwerksvideo-ArchivTermine internationaler FeuerwerkeInformationsseiten zu wichtigen Wettbewerben und FestivalsDie Fach-Enzyklopädie von Feuerwerkern und Feuerwerksfans
Die Fach-Enzyklopädie von Feuerwerkern und Feuerwerksfans

Lactose

Aus FEUERWERK Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Chemische Daten

Name: Lactose

Formel: C12H22O11 x H2O

CAS-Nummer: 10039-26-6 (Monohydrat)

Andere Bezeichnungen: Milchzucker


Verwendung in der Pyrotechnik: Brennstoff (Reduktionsmittel)


Gefahrensymbol(e):


Gefahren:


Weitere Daten:


Lactose 
(Milchzucker, Laktose, lactose)

Als L. bezeichnet man den als Monohydrat auskristallisierenden, farblosen, wasserlöslichen in der Milch natürlich vorkommenden Zucker, welcher als feines weißes Pulver im Handel ist. L. wird großtechnisch aus Molke gewonnen. L. ist aus 2 verknüpften Monosacchariden aufgebaut und verfügt wie alle Zucker verglichen mit anderen Brennstoffen über einen hohen Sauerstoffanteil.

In der Pyrotechnik wird L. als Brennstoff in farbigen pyrotechnischen Sätzen z.B. für Sterne verwendet. Bei der Verwendung von L. als Brennstoff wird eine niedrige Temperatur des Abbrands erreicht, daher wird L. für temperaturempfindliche Flammenfarben wie blau eingesetzt; darüber hinaus vermindert der relativ gesehen niedrige Kohlenstoffgehalt eine Verfälschung der Flammenfarbe.

L. reagiert bereits bei rel. niedrigen Temperaturen (noch tiefer als die meisten Tieftemperatur-Brennstoffe wie z.B. Dextrin) mit Chloraten (< 330 °C) und Perchloraten und wird daher auch für farbige Rauchsätze eingesetzt. Nachteilig an L. ist der Feuchtigkeitsgehalt und die leicht hygroskopische Neigung.